Aktuelles - Taste Kitchen

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7000km elektrisch durch Eis und Schnee - Tourstart in der Taste Kitchen

Do. 02
Jan. 2014
2. Januar 2014
Neue Osnabrücker Zeitung vom 03.01.2014:
Osnabrück. 7000 Kilometer mit dem Auto quer durch Osteuropa in nur zehn Tagen – das hört sich nach einer ziemlich anstrengenden Fahrt an. Doch damit nicht genug: Rafael de Mestre will das mit einem Elektroauto schaffen. Am Donnerstag startete er seine „Scandic-Circle-2014“-Tour in Osnabrück.

Über Berlin, Warschau und die baltischen Staaten bis hin nach Finnland will de Mestre in seinem Elektro-Auto der Firma Tesla in den nächsten beiden Wochen fahren. „Viele Menschen sagen, das ist eine Mission Impossible“, so de Mestre. Hartnäckig halte sich das Vorurteil, dass ein Elektro-Auto außerhalb von Europa kaum zuverlässig zu fahren sei, noch dazu im Winter. Es würden Ladestationen fehlen und zudem seien die Akkus bei kalten Temperaturen fehlerhaft und würden sich selbst entladen. De Mestre hat sich zum Ziel gesetzt, diese landläufige Meinung über E-Mobilität zu ändern: Mit seiner Firma Chargelocator sammelt er erfolgreich und weltweit Informationen über Ladestationen für Elektroautos. Doch damit nicht genug – im Jahr 2012 umrundete er in einem Elektroauto die Welt. Selbstverständlich seien weite Teile Osteuropas und anderer Kontinente eine „weiße Landkarte“, wenn es um Ladestationen für Elektroautos ginge, gibt de Mestre zu. Was viele aber wohl nicht wüssten, ist, dass man praktisch jede Starkstromsteckdose ohne Weiteres zum Aufladen benutzen könne. Und davon, so de Mestre, gebe es überall auf der Welt mehr als Tankstellen. Auch bei seinem Start in Osnabrück hätte de Mestre am Donnerstagnachmittag fast auf diesen Trick zurückgreifen müssen: Als er sein Auto an der Ladesäule vor dem Restaurant „Taste Kitchen“ anschloss, gab diese kurzerhand den Geist auf. Der Grund war schnell gefunden: Um den Kölner auf seine Tour durch das Baltikum zu verabschieden, waren zahlreiche Freunde und Fans der E-Mobilität mitsamt ihren Elektroautos zum Start in das nachhaltige Schnellrestaurant gegenüber von Ikea im Gewerbegebiet zwischen Hellern und Hasbergen gekommen, und auch die wollten schließlich aufgeladen werden. Das überlastete System konnte allerdings schnell wieder zum Funktionieren gebracht werden. De Mestre verzieh diesen Umstand gnädig: „Osnabrück verdient für sein unglaubliches Engagement im Bereich E-Mobilität ein großes Dankeschön. Deswegen starte ich den „Scandic Circle“ heute hier“, so de Mestre. Der Szenen-Kenner ist sich sicher, dass Osnabrück wohl mit die einzige Stadt in ganz Deutschland sei, die diesem Anliegen einen so großen Stellenwert beimesse und sich ernsthaft darum bemühe, eine Infrastruktur für Elektro-Autos aufzubauen. Mitverfolgen kann man de Mestres Fahrt auch bei Twitter. Unter dem Account „Chargelocator Team“ will de Mestre viele Eindrücke über seine „Mission Impossible“ teilen. Dieser sieht er gelassen entgegen. Wenn die Menschen ihre Zweifel nicht von allein ablegen könnten, müsse er halt solange weitermachen, bis keiner mehr Zweifel haben könne, dass E-Mobilität in Zukunft eine ganz normale Art der Fortbewegung sein werde.

Weitere Bilder in unserer Galerie.

Quelle:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/439897/rafael-de-mestre-startet-7000-kilometer-tour
http://www.1e-race.com/
http://e-rallye.com/

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